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Nachhaltigkeit: Maschine zur RedCourt Platzpflege

Liebe Mitglieder,

das Thema Nachhaltigkeit spielt für den Vorstand eine wichtige Rolle - dazu gehört die langfristige finanzielle Tragfähigkeit, aber auch der Erhalt unserer Anlage, insbesondere der Plätz-Qualität und -Lebensdauer. Unsere jüngste Anschaffung, eine professionelle Maschine zur Reinigung und Pflege von verfüllten Sportbelägen, hilft uns bei beiden Zielen.

Unsere Plätze 4-7 sind mit dem modernen Advantage RedCourt System ausgestattet. Das Advantage RedCourt System verwendet ein mit Keramik beschichtetes Spezial-Sandmaterial, welches den Advantage RedCourt Kunststoff-Flor, um ca. 2 mm überdeckt. Leider sammeln sich auch auf diesen an sich pflegeleichten Plätzen Schwebstoffe, Abrieb und Schmutzpartikel - insbesondere organisches Material durch unseren reichen Baumbestand. Auch wird durch die intensive Nutzung und Abziehen Sand vom Platz getragen, der Kunststofflor leidet so mit der Zeit, knickt mit der Zeit um und kann den Sand nicht mehr optimal halten.

Der Hersteller unseres Belags empfiehlt mindestens 2x jährlich die maschinelle Aufarbeitung, bei intensiver Nutung sogar öfter. Dies ist mit erheblichen Kosten verbunden - beim empfohlenen Pflegeturnus kämen bei 3 Plätzen ca. 5.000 EUR jährlich an Kosten zusammen. Wir haben in der Vergangenheit aus Kostengründen diesen Turnus nicht konsequent eingehalten - leider mit entsprechenden Auswirkungen auf die Platzqualität und die Langlebigkeit des Belags.

Hier kommt unsere motorisierte Neuanschaffung ins Spiel - ein "TurfSoft TS 3" (Herstellerseite). Es wird auch von HL Sportbau (Errichter unserer RedCourt Plätze) eingesetzt und empfohlen. Im September hatten wir den (deutschen) Hersteller zu uns eingeladen und konnten uns in einer Live-Vorführung das Gerät zeigen lassen und testen:

turfsoft ts3Der Benzinmotor übernimmt drei Funktionen: die Rüttelfunktion des Siebes, den Antrieb der Saugturbine und die Rotation der Reinigungsbürste. Bei leichtem Druck auf den Lenkbügel greift die Bürste in den Kunstrasen ein und bewirkt durch den dabei entstehenden Vorschub eine leichtgängige und Kraft sparende Handhabung.

Im Vergleich mit einer externen Beauftragung sparen wir über 5 Jahre knapp 15.000 EUR (eigene Arbeitszeit großzügig eingerechnet)! Das Gerät macht sich bereits im 2. Jahr bezahlt! Hinzu kommt eine merklich bessere Platzqualität und längere Lebenszeit des Belags.

Wir werden noch vor dem Hallenbau die Plätze mit unserem neuen "Kollegen" aufarbeiten, so dass wir mit optimalen Plätzen in die Hallensaison starten können.

Sportliche Grüße,
Der Vorstand

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